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Dienstag, 25. Februar 2025

Festnahme nach Schussattacke in Köln-Holweide: 23-Jähriger unter Mordverdacht - Polizei sichert Waffe, Drogen und Bargeld bei Verkehrskontrolle - Zwei weitere Haftbefehle gegen mutmaßliche Komplizen erlassen

Die Kriminalpolizei hat am Samstag (22. Februar) einen Mann (23) festgenommen, der im Verdacht steht, am 12. Januar vor einem Autohaus in Köln-Holweide mehrere Schüsse auf einen 33 Jahre alten Kölner abgegeben zu haben (wir berichteten). Der 33-Jährige war damals mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert worden.

Streifenpolizisten hatten den 23-Jährigen am Samstagabend aus Anlass einer Verkehrskontrolle auf der Malteserstraße in Buchheim gestoppt, als er dort mit seinem "Sozius" (22) auf einem E-Scooter unterwegs war.

Bei der Überprüfung der Männer stellten die Einsatzkräfte neben einer geringen Menge Betäubungsmittel und Bargeld in vierstelliger Höhe auch eine scharfe Schusswaffe und Munition sicher. Letztere hatte der "Sozius" versucht, während der Kontrolle unter einem geparkten Auto zu verstecken. Die Polizisten nahmen daraufhin zunächst beide Männer vorläufig fest.

Im Zuge der Festnahme stellte sich heraus, dass gegen den 23-Jährigen bereits ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes bestand, den ihm ein Ermittlungsrichter dann am Sonntag verkündete.

Am Montagvormittag (24. Februar) vollstreckten Kriminalbeamte dann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln zwei weitere Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes gegen einen 23 Jahre alten Mann und eine 19 Jahre alte Frau. Beide Kölner sollen an der Tat beteiligt gewesen sein und befinden sich nun ebenfalls in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum Tatmotiv, zu den bislang unklaren Tathintergründen sowie zu möglichen weiteren Tatverdächtigen dauern noch an. Die Beschuldigten machen bislang von ihrem Schweigerecht Gebrauch.

(Quelle: Polizei Köln, Foto (Tatort 12.01.2025): Vincent Kempf/ nrw-aktuell.tv)