Dienstag, 12. Mai 2026

Tödliche Schüsse in Wassenberg: Mann stirbt noch am Tatort - Polizei fahndet nach mutmaßlichem Täter - Hubschrauber im Einsatz

Am Montagabend, 11. Mai, ist es im nordrhein-westfälischen Wassenberg zu einer tödlichen Schussabgabe gekommen. Der Tatort befindet sich nach bisherigen Erkenntnissen auf der Straße „In der Haag“.

Gegen kurz nach 20 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert, nachdem dort mehrere Schüsse gefallen waren. Nach ersten Informationen der Ermittler wurde ein Mann durch die Schüsse schwer verletzt. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte erlag das Opfer noch am Tatort seinen Verletzungen.

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich vermutlich um einen männlichen Einzeltäter. Ob weitere Personen beteiligt waren und welches Motiv hinter der Tat steckt, ist derzeit noch unklar. Auch zur Fluchtrichtung des Täters konnten die Behörden bislang keine abschließenden Angaben machen.

Zur Unterstützung der Fahndung setzte die Polizei am Abend zudem einen Hubschrauber ein. Dieser suchte das Gebiet rund um den Tatort aus der Luft ab, jedoch ohne Erfolg. Der mutmaßliche Täter konnte bislang nicht gefasst werden.

Die Straße „In der Haag“ sowie der umliegende Bereich wurden weiträumig abgesperrt. Kriminaltechniker sicherten dort bis in die Nacht hinein Spuren. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, die nun die weiteren Ermittlungen übernimmt und den genauen Ablauf der Tat rekonstruieren soll.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 8. Mai 2026

Essen: 20-Jähriger flieht vor Polizei mit 3.000 Litern entwendetem Kraftstoff - Sprinter raste über die A40 - Polizei stoppt Fahrzeug in Bochum - Insgesamt wurden rund 10.000 Liter Kraftstoff entwendet

Gestern Morgen (7. Mai) gegen 5 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge, dass er an der SB-Tankstelle an der Pferdebahnstraße einen Mann beobachte, der große Mengen Kraftstoff in unbeschriftete Behälter im Kofferraum eines Mercedes Sprinter füllt. Nachdem der Transporter die Tankstelle verlassen hatte, folgte der Zeuge dem Fahrzeug und gab der Polizei den aktuellen Standort durch. Auf der A40 in Höhe der Anschlussstelle Essen-Kray konnten Essener Polizeikräfte das Fahrzeug in Fahrtrichtung Dortmund feststellen und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen.

Daraufhin beschleunigte der junge Mann stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtsloser Fahrweise floh er mit dem Sprinter über die A40 bis zur Abfahrt Bochum-Harpen. Innerstädtisch setze er seine Flucht mit überhöhter Geschwindigkeit fort und fuhr teils sogar in den Gegenverkehr. Auf der Harpener Straße konnte das Fahrzeug gestoppt und der Mann vorläufig festgenommen werden. Unbeteiligte kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Albaner ohne festen Wohnsitz in Deutschland. In dem Fahrzeug befanden sich drei 1000 Liter IBC Container gefüllt mit dem entwendetem Diesel Kraftstoff. Nachdem der unzureichend gesicherte Kraftstoff abgepumpt wurde, haben die Kollegen das Fahrzeug sichergestellt. Darüber hinaus befanden sich falsche, rumänische Kennzeichen an dem Fahrzeug.

Die Tankstellbetreiber teilten der Polizei mit, dass vermutlich insgesamt ca. 10 000 Liter Kraftstoff an der SB-Tankstelle an der Pferdebahnstraße in der Nacht entwendet wurden. Ermittlungen ergaben Hinweise auf einen möglichen Komplizen, der ebenfalls einen Mercedes Sprinter gefahren ist. Wie die Täter die Zapfanlage manipulierten, die nur mit speziellen Flottenkarten o.ä. genutzt werden kann, ist derzeit unklar.

Auf Grund dessen sucht die Polizei Essen nach Zeugen, die an der SB-Tankstelle an der Pferdebahnstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Angaben zu den weiteren möglichen Tätern machen können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de bei der Polizei Essen zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Samstag, 2. Mai 2026

Dramatischer Verkehrsunfall in Velbert: Fahrzeug geht in Flammen auf - BMW mit fünf Insassen überschlägt sich

In Velbert ist am Freitagabend (1. Mai 2026) ein 20-jähriger Velberter schwer verletzt worden, nachdem er die Kontrolle über sein Auto verlor und damit verunfallte. Der Wagen überschlug sich und brannte aus. Seine vier Mitfahrer hatten Glück im Unglück und wurden nur leicht verletzt.

Gegen 22:50 Uhr fuhr der 20-Jährige (deutsche und türkische Staatsangehörigkeit) mit seinem BMW 530I über die Bökenbuschstraße in Richtung Vogteier Straße. Die zulässige Maximalgeschwindigkeit in diesem Bereich liegt bei 50 Kilometer pro Stunde.

Nach dem derzeitigen Stand der Unfallermittlungen soll der 20-Jährige jedoch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit - bis zu 120 km/h - unterwegs gewesen sein, wodurch er in einer lang gezogenen Kurve auf Höhe der Hausnummer 34 die Kontrolle über sein Auto verlor. Der BMW prallte gegen einen Bordstein, drehte sich mehrfach um die eigene Achse, stieß gegen einen Zaun und überschlug sich. Schlussendlich blieb er auf der Seite liegen und geriet in Brand.

Die vier Mitfahrer des 20-Jährigen konnten sich selbstständig aus dem Wrack des Fahrzeugs befreien. Sie befreiten außerdem den schwer verletzten Fahrer aus dem brennenden Auto.

Die alarmierte Feuerwehr der Stadt Velbert löschte den Brand und brachte den Fahrer mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch die vier Mitfahrer, alle im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, wurden in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Für die ebenfalls alarmierte Polizei ergab sich aufgrund der Spurenlage sowie der Äußerungen der Mitfahrer der Verdacht, dass der Fahrer seinen BMW grob verkehrswidrig sowie rücksichtslos und mit der höchst möglichen Geschwindigkeit fuhr. Deshalb leitete die Polizei ein Verfahren gegen Fahrer wegen des Verdachts der Durchführung eines verbotenen Kfz-Rennens ("Alleinrennen" nach §315d StGB) ein. Hinweise auf einen Alkohol- oder Drogenkonsum bei dem Fahrer ergaben sich keine.

Die Unfallstelle musste bis Samstagmorgen (2. Mai 2026) aufgrund der Bergung des Fahrzeugs sowie zur Aufnahme des Unfallorts durch ein Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Wuppertal gesperrt werden.

(Quelle: Polizei Mettmann, Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 29. April 2026

Essen: 17-Jähriger nach Messerattacke lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger in U-Haft

Am Montagabend (27. April) kam es in einem Mehrfamilienhaus auf der Goebenstraße nach einem Streit zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 19-jährigen Deutschen aus Uedem und einem 17-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Bochum.

In deren Verlauf verletzte der 19-Jährige den 17-Jährigen durch Messerstiche lebensgefährlich. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Gegen 22:30 Uhr begannen die Streitigkeiten in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses auf der Goebenstraße zwischen den beiden jungen Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte der 19-Jährige den 17-Jährigen durch Messerstiche lebensgefährlich. Zeugen, die die Auseinandersetzung, die sich von der Wohnung in das Treppenhaus verlagerte, beobachteten, leisteten Erste Hilfe, bis der alarmierte Rettungsdienst eintraf.

Der 17-Jährige wurde kurz nach Eintreffen der Kräfte reanimationspflichtig und in ein Krankenhaus verbracht. Es besteht Lebensgefahr. Der 19-Jährige aus Uedem wurde noch im Mehrfamilienhaus durch die Beamten widerstandlos festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Essen stellte einen Antrag auf Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags bei dem zuständigen Amtsgericht. Der Haftbefehl wurde antragsgemäß erlassen und der 19-Jährige einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die Polizei Essen hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen eine Mordkommission eingerichtet.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 28. April 2026

Schwerer Busunfall in Gelsenkirchen - Gelenkbus verliert Kontrolle und prallt gegen Bäume - Fahrer schwer verletzt, mehrere Fahrgäste leicht verletzt

Aus bisher unbekannter Ursache verlor ein Busfahrer am Dienstagmorgen (28.04.) gegen 08:45 Uhr auf der De-La-Chevallerie-Straße in Gelsenkirchen die Kontrolle über seinen Gelenkbus, kam nach links von der Fahrbahn ab, streifte einen Transporter, geriet auf den Mittelgrünstreifen und prallte gegen zwei Bäume. Das Fahrzeug kam auf dem gefällten zweiten Baum zum Stehen.

Die Fahrgäste hatten den Bus bereits verlassen und erhielten vom Rettungsdienst medizinische Betreuung. Wegen der hohen Verletztenzahl wurden ergänzende Rettungsmittel aus dem Kreis Recklinghausen angefordert. Vier Passagiere wurden nach einer ersten medizinischen Untersuchung zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im stark deformierten Fahrerraum war der Busfahrer eingeklemmt und erforderte den Einsatz umfangreicher technischer Mittel zur Befreiung. Anschließend wurde er schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Recklinghausen wurde angefordert, um den Unfall aufzunehmen. Die Feuerwehr Gelsenkirchen war mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort.

Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde die De-La-Chevallerie-Straße gesperrt.

(Fotos: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Freitag, 24. April 2026

Brutale Attacke am Drive-In in Hagen: Beifahrer beschädigt Glaskasten und versucht Mitarbeiter herauszuziehen - Mitarbeiter verletzt - Unbekannter Mann und Begleiterin fliehen - Polizei bittet um Hinweise

Bei einem Fast-Food-Restaurant in Hagen-Vorhalle löste ein Mann am Donnerstagabend (23.04.2026) einen Polizeieinsatz aus, nachdem er einen Glaskasten zur Essensausgabe beschädigte und einen Mitarbeiter verletzte. Der Mann begab sich als Beifahrer einer Frau um etwa 20 Uhr mit einem grauen Mercedes zu dem Imbiss an der Weststraße. Sie beabsichtigten, am Autoschalter außerhalb des Restaurants durch die Sprechanlage eine Bestellung aufzugeben. Dabei kam es zu kommunikativen Schwierigkeiten, weshalb die Fahrerin den Wagen bis zum Schalter für die Essenausgabe fuhr, wo sich ein 29-jähriger Mitarbeiter befand. Dort stieg der etwa 25 Jahre alte Beifahrer aus und schlug gegen eine Scheibe des dort befindlichen Glaskastens, die infolgedessen zerbrach. Zudem versuchte er, den Mitarbeiter aus dem Ausgabefenster herauszuziehen. Dabei zog sich der 29-Jährige Schnittverletzungen zu. Zudem schlug ihm der unbekannte Täter ins Gesicht, bevor er sich wieder in den Mercedes begab und er gemeinsam mit seiner weiblichen Begleiterin davonfuhr.

Der 29-Jährige trug durch den Angriff leichte Verletzungen davon, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Bei dem Täter handelt es sich um einen etwa 25-jährigen Mann mit einer Größe von etwa 1,85 Meter, dunklen kurzen Haaren und einem kurzen Bart. Er hat eine kräftige Figur sowie ein südeuropäisches Erscheinungsbild.

Die Frau, die als Fahrerin beteiligt war, ist ebenfalls etwa 25 Jahre alt, hat ein südeuropäisches Erscheinungsbild sowie dunkelblonde Haare, die zum Tatzeitpunkt zum Zopf gebunden waren.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und nimmt Hinweise telefonisch unter der Rufnummer 02331 986 2066 entgegen.

(Quelle: Polizei Hagen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 21. April 2026

Schwere Messerattacke in Wuppertal: 31-Jährige verletzt - Tatverdächtiger festgenommen - Mordkommission ermittelt

Am Montagnachmittag (20. April 2026) ist es im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg zu einer schweren Gewalttat gekommen. Gegen 15:35 Uhr wurde eine 31-jährige Frau vor einem Wohnhaus an der Straße Mastweg Opfer eines Messerangriffs.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll ein 44-jähriger Mann mehrfach mit einem Messer auf seine getrenntlebende Ehefrau eingestochen haben. Die Frau erlitt dabei schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie zunächst am Tatort, bevor sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang keine weiteren Informationen vor.

Der Tatverdächtige konnte noch am Tatort von Polizeibeamten festgenommen werden. Er ließ sich offenbar widerstandslos festnehmen.

Zur Klärung der Hintergründe der Tat haben Staatsanwaltschaft und Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf das persönliche Umfeld der Beteiligten sowie mögliche Motive.

Dem 44-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden, um zur weiteren Aufklärung des Falls beizutragen.

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 19. April 2026

Moers: Großaufgebot der Polizei bei Ausschreitungen vor Sikh-Tempel - Spezialeinsatzkräfte im Einsatz - Mögliche interne Konflikte als Auslöser

In Moers kam es am Sonntag (19.04.) gegen 14:20 Uhr zu einem massiven Polizeieinsatz. In einem indischen Sikh-Tempel gerieten nach ersten Erkenntnissen mehr als 40 Personen in eine gewaltsame Auseinandersetzung, die sich später nach draußen verlagert hatte.

Dabei sollen Pfefferspray, Messer und Schreckschusswaffen zum Einsatz gekommen sein. Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot, trennte die beteiligten Gruppen und setzte eine Hundertschaft ein, die das Gebäude teilweise mit Maschinenpistolen umstellte.

Augenzeugen berichten zudem, dass sich möglicherweise noch ein bewaffneter Mann im Innenraum befinden könnte. Zur Unterstützung wurde ein Spezialeinsatzkommando angefordert, das zum Einsatzort ausrückte. Gleichzeitig kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Gelände, um die Lage zu überwachen.

Der Auslöser der Auseinandersetzung ist bislang unklar; nach ersten Ermittlungen könnte es interne Streitigkeiten innerhalb der Tempelgemeinschaft gegeben haben. Bei den gewaltsamen Zusammenstößen wurden mehrere Personen verletzt; Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten die Verletzten noch am Tatort. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.

Schwer bewaffnete Einheiten sichern das Gelände, während die angeforderten Spezialkräfte das Tempelgebäude durchsuchten. Im Gebäude wurden jedoch keine Personen mehr gefunden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)