Samstag, 23. Mai 2026

Segelflugzeugabsturz auf BAB 45 bei Olpe: Pilot tot, Mitinsasse schwer verletzt - Autobahn zwischen Freudenberg und Olpe Süd voll gesperrt - Ermittlungen zur Ursache laufen

Am heutigen Samstag (23. Mai) stürzte gegen 12:10 Uhr ein Segelflugzeug kurz nach dem Start vom Flugplatz Hünsborn in Höhe des Parkplatzes Löffelberg auf die BAB 45 zwischen der Anschlussstelle Freudenberg und dem Autobahnkreuz Olpe Süd. Die Autobahn ist hier zur Zeit in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde das Segelflugzeug zum Start, wie in solchen Fällen üblich, von einem Motorflugzeug gezogen. Kurz nach der Trennung der beiden Flugzeuge kam es zu dem Absturz. Das schleppende Motorflugzeug blieb dabei unbeschädigt. Das Segelflugzeug war zum Zeitpunkt des Absturzes mit zwei Männern besetzt. Der Pilot (56) konnte nur noch tot geborgen werden. Der zweite Insasse (49) erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit stationär behandelt. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es jedoch zu Sachschaden an mindestens einem PKW. Die Ermittlungen zur genauen Absturzursache laufen bereits und werden durch die Kreispolizeibehörde Olpe und die zuständigen Luftfahrtbehörden geführt.

Es kann derzeit noch nicht abgesehen werden, wann die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben wird. Die Sperrung wird vermutlich noch mehrere Stunden fortdauern. Der Verkehr wird derzeit in beiden Fahrtrichtungen abgeleitet.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 19. Mai 2026

Folgemeldung: Öffentlichkeitsfahndung nach Mutter mit Säugling - Mithilfe aus der Bevölkerung erbeten

UPDATE: Der seit Dienstagnacht (19. Mai) vermisste Säugling und seine Mutter wurden am heutigen Abend in Ungarn angetroffen. Das Baby wird derzeit medizinisch versorgt und ist den Umständen entsprechend wohlauf.

In der Nacht zu Dienstag (19. Mai, 2 Uhr) brachte eine Mutter (31) ihr Baby (6 Monate) vor dem Abschluss einer medizinisch notwendigen Behandlung aus einem Krankenhaus an der Straße an der Abtei und verschwand.

Intensive Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher erfolglos. Da bei dem Säugling Lebensgefahr besteht, bitten die Ermittlungsbehörden die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.

Die Kindsmutter ist 1,70 Meter groß und hat eine kräftige Statur. Sie hat schwarze lange Haare – oft zu einem Dutt gebunden. Sie trägt einen Rock und sieht älter als 31 Jahre aus.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die 31-Jährige, mutmaßlich mit einem VW Sharan mit ausländischem Kennzeichen, mit einer männlichen Person, sowie mehreren Kindern (1 bis 13 Jahre) unterwegs sein könnte.

Sollten Sie die Frau sehen, wählen Sie unmittelbar den Notruf. Weiterführende Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 oder unter dem Notruf der Polizei (110) entgegen.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Polizei Duisburg)

Säugling aus Duisburger Klinik mitgenommen - Polizei sucht Mutter auf Hochtouren - Lebensgefahr für Säugling

Großeinsatz der Polizei in der Nacht zum Dienstag (19.05) am Helios Klinikum Duisburg. Gegen 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem eine 31-jährige Mutter ihren sechs Monate alten Sohn offenbar noch vor Abschluss der ärztlichen Behandlung aus der Klinik mitgenommen haben soll.

Nach Angaben der Polizei besteht für den Säugling Lebensgefahr. Sofort wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben zahlreichen Streifenwagen und Kräften der Kriminalpolizei kam auch ein Personenspürhund zum Einsatz.

Die Ermittler nahmen sowohl am Krankenhaus als auch an der Wohnanschrift der Mutter die Ermittlungen auf. Bis in die Morgenstunden hinein sicherten Beamte Spuren und suchten nach Hinweisen auf den Aufenthaltsort von Mutter und Kind.

Die Polizei Duisburg fahndet weiterhin mit Hochdruck nach der 31-Jährigen und dem Säugling. Weitere Details zu den Hintergründen des Vorfalls sind derzeit noch unklar. 

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 18. Mai 2026

Explosion zerstört Imbisswagen in Gocher Innenstadt - Trümmer bis zu 30 Meter durch die Luft geschleudert - Imbisswagen vollständig zerstört - Ursache noch unklar

Anwohner der Voßheider Straße in der Gocher Innenstadt sind heute früh (18.05.) um kurz vor 5 Uhr durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden. In Höhe der Hausnummer 185 war ein dort abgestellter Imbisswagen explodiert, er wurde völlig zerstört. Trümmerteile flogen bis zu 30 Meter durch die Luft und landeten in Vorgärten oder auf der Straße. Teilweise wurden abgestellte Fahrzeuge und angrenzende Häuser beschädigt, zum Beispiel Fenster, Jalousien oder Dachverkleidungen. Menschen kamen zum Glück nicht zu schaden.

Was die Explosion ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und stellten den Brandschutz sicher. Ein Feuer war durch die Explosion nicht ausgebrochen. Mehrere Gasflaschen waren in dem Imbisswagen gelagert, sie blieben jedoch unbeschädigt. Austretendes Gas konnte nicht nachgewiesen werden. Die Höhe des durch die Explosion entstandenen Sachschadens ist unklar.

(Quelle/ Foto: Feuerwehr Goch)

Samstag, 16. Mai 2026

15-Jähriger flüchtet mit Pkw vor Polizeikontrolle durch Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen sollte am 15.05.2026 ein Pkw mit drei Insassen im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten werden. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und setzte seine Fahrt zunächst in gemäßigtem Tempo fort.

Während der Flucht befuhr das Fahrzeug unter anderem den Bulmker Park sowie mehrere Fußwege. Dadurch verloren die Einsatzkräfte zwischenzeitlich den Sichtkontakt. Kurze Zeit später wurde der Pkw schließlich verlassen und ohne Insassen aufgefunden.

Bei der anschließenden Absuche des umliegenden Geländes trafen die Beamten auf den mutmaßlichen Fahrer. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 15-Jährige das Fahrzeug offenbar über eBay erworben und entwendete Kennzeichen angebracht, um damit zu fahren.

Da der Jugendliche zudem angab, Cannabis konsumiert zu haben, wurde eine Blutprobe angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Junge an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 12. Mai 2026

Tödliche Schüsse in Wassenberg: Mann stirbt noch am Tatort - Polizei fahndet nach mutmaßlichem Täter - Hubschrauber im Einsatz

Am Montagabend, 11. Mai, ist es im nordrhein-westfälischen Wassenberg zu einer tödlichen Schussabgabe gekommen. Der Tatort befindet sich nach bisherigen Erkenntnissen auf der Straße „In der Haag“.

Gegen kurz nach 20 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert, nachdem dort mehrere Schüsse gefallen waren. Nach ersten Informationen der Ermittler wurde ein Mann durch die Schüsse schwer verletzt. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte erlag das Opfer noch am Tatort seinen Verletzungen.

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich vermutlich um einen männlichen Einzeltäter. Ob weitere Personen beteiligt waren und welches Motiv hinter der Tat steckt, ist derzeit noch unklar. Auch zur Fluchtrichtung des Täters konnten die Behörden bislang keine abschließenden Angaben machen.

Zur Unterstützung der Fahndung setzte die Polizei am Abend zudem einen Hubschrauber ein. Dieser suchte das Gebiet rund um den Tatort aus der Luft ab, jedoch ohne Erfolg. Der mutmaßliche Täter konnte bislang nicht gefasst werden.

Die Straße „In der Haag“ sowie der umliegende Bereich wurden weiträumig abgesperrt. Kriminaltechniker sicherten dort bis in die Nacht hinein Spuren. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, die nun die weiteren Ermittlungen übernimmt und den genauen Ablauf der Tat rekonstruieren soll.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 8. Mai 2026

Essen: 20-Jähriger flieht vor Polizei mit 3.000 Litern entwendetem Kraftstoff - Sprinter raste über die A40 - Polizei stoppt Fahrzeug in Bochum - Insgesamt wurden rund 10.000 Liter Kraftstoff entwendet

Gestern Morgen (7. Mai) gegen 5 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge, dass er an der SB-Tankstelle an der Pferdebahnstraße einen Mann beobachte, der große Mengen Kraftstoff in unbeschriftete Behälter im Kofferraum eines Mercedes Sprinter füllt. Nachdem der Transporter die Tankstelle verlassen hatte, folgte der Zeuge dem Fahrzeug und gab der Polizei den aktuellen Standort durch. Auf der A40 in Höhe der Anschlussstelle Essen-Kray konnten Essener Polizeikräfte das Fahrzeug in Fahrtrichtung Dortmund feststellen und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen.

Daraufhin beschleunigte der junge Mann stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtsloser Fahrweise floh er mit dem Sprinter über die A40 bis zur Abfahrt Bochum-Harpen. Innerstädtisch setze er seine Flucht mit überhöhter Geschwindigkeit fort und fuhr teils sogar in den Gegenverkehr. Auf der Harpener Straße konnte das Fahrzeug gestoppt und der Mann vorläufig festgenommen werden. Unbeteiligte kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Albaner ohne festen Wohnsitz in Deutschland. In dem Fahrzeug befanden sich drei 1000 Liter IBC Container gefüllt mit dem entwendetem Diesel Kraftstoff. Nachdem der unzureichend gesicherte Kraftstoff abgepumpt wurde, haben die Kollegen das Fahrzeug sichergestellt. Darüber hinaus befanden sich falsche, rumänische Kennzeichen an dem Fahrzeug.

Die Tankstellbetreiber teilten der Polizei mit, dass vermutlich insgesamt ca. 10 000 Liter Kraftstoff an der SB-Tankstelle an der Pferdebahnstraße in der Nacht entwendet wurden. Ermittlungen ergaben Hinweise auf einen möglichen Komplizen, der ebenfalls einen Mercedes Sprinter gefahren ist. Wie die Täter die Zapfanlage manipulierten, die nur mit speziellen Flottenkarten o.ä. genutzt werden kann, ist derzeit unklar.

Auf Grund dessen sucht die Polizei Essen nach Zeugen, die an der SB-Tankstelle an der Pferdebahnstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Angaben zu den weiteren möglichen Tätern machen können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de bei der Polizei Essen zu melden.

(Quelle: Polizei Essen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Samstag, 2. Mai 2026

Dramatischer Verkehrsunfall in Velbert: Fahrzeug geht in Flammen auf - BMW mit fünf Insassen überschlägt sich

In Velbert ist am Freitagabend (1. Mai 2026) ein 20-jähriger Velberter schwer verletzt worden, nachdem er die Kontrolle über sein Auto verlor und damit verunfallte. Der Wagen überschlug sich und brannte aus. Seine vier Mitfahrer hatten Glück im Unglück und wurden nur leicht verletzt.

Gegen 22:50 Uhr fuhr der 20-Jährige (deutsche und türkische Staatsangehörigkeit) mit seinem BMW 530I über die Bökenbuschstraße in Richtung Vogteier Straße. Die zulässige Maximalgeschwindigkeit in diesem Bereich liegt bei 50 Kilometer pro Stunde.

Nach dem derzeitigen Stand der Unfallermittlungen soll der 20-Jährige jedoch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit - bis zu 120 km/h - unterwegs gewesen sein, wodurch er in einer lang gezogenen Kurve auf Höhe der Hausnummer 34 die Kontrolle über sein Auto verlor. Der BMW prallte gegen einen Bordstein, drehte sich mehrfach um die eigene Achse, stieß gegen einen Zaun und überschlug sich. Schlussendlich blieb er auf der Seite liegen und geriet in Brand.

Die vier Mitfahrer des 20-Jährigen konnten sich selbstständig aus dem Wrack des Fahrzeugs befreien. Sie befreiten außerdem den schwer verletzten Fahrer aus dem brennenden Auto.

Die alarmierte Feuerwehr der Stadt Velbert löschte den Brand und brachte den Fahrer mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch die vier Mitfahrer, alle im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, wurden in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Für die ebenfalls alarmierte Polizei ergab sich aufgrund der Spurenlage sowie der Äußerungen der Mitfahrer der Verdacht, dass der Fahrer seinen BMW grob verkehrswidrig sowie rücksichtslos und mit der höchst möglichen Geschwindigkeit fuhr. Deshalb leitete die Polizei ein Verfahren gegen Fahrer wegen des Verdachts der Durchführung eines verbotenen Kfz-Rennens ("Alleinrennen" nach §315d StGB) ein. Hinweise auf einen Alkohol- oder Drogenkonsum bei dem Fahrer ergaben sich keine.

Die Unfallstelle musste bis Samstagmorgen (2. Mai 2026) aufgrund der Bergung des Fahrzeugs sowie zur Aufnahme des Unfallorts durch ein Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Wuppertal gesperrt werden.

(Quelle: Polizei Mettmann, Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)