Montag, 2. März 2026

Essen: 30-Jähriger nach brutaler Attacke gestorben - Mordkommission ermittelt - Zwei Tatverdächtige stellen sich der Polizei

In den frühen Morgenstunden (01.03.) ist es in Essen-Überruhr zu einem schweren Gewaltverbrechen gekommen. Gegen kurz nach 5 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Zeugen meldeten eine heftige Auseinandersetzung vor einem Mehrfamilienhaus, bei der mehrere Personen auf einen Mann eingeschlagen haben sollen.

Nach ersten Erkenntnissen wurde ein 30-jähriger Mann durch massive stumpfe Gewalt so schwer verletzt, dass er das Bewusstsein verlor und regungslos auf einem Gehweg liegen blieb. Anschließend flohen mehrere Beteiligte vom Tatort. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern ein. Zeitgleich trafen Rettungskräfte am Tatort ein und begannen sofort mit der medizinischen Versorgung des Opfers.

Aufgrund der schweren Verletzungen musste der 30-jährige Deutsche noch vor Ort reanimiert werden. Anschließend wurde er unter Lebensgefahr in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er an seinen Verletzungen. Etwa eine Stunde nach der Tat meldeten sich zwei Männer selbst bei der Polizei.

Ein 29-Jähriger und ein 28-Jähriger, beide deutsche Staatsangehörige, räumten eine Beteiligung an der brutalen Auseinandersetzung ein. Die Beamten nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Hintergründe der gewalttätigen Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Am Morgen sicherte eine Mordkommission Spuren am Tatort. Dort fanden die Ermittler unter anderem einen blutverschmierten Pullover, eine Jacke sowie eine Cappy. Zudem wurde ein großer Blutfleck auf dem Gehweg festgestellt. Ein Diensthundeführer suchte im Umfeld des ansonsten ruhigen Wohnviertels nach weiteren Spuren.

Die Mordkommission der Essener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Details zu möglichen Tatmotiven oder weiteren Beteiligten sind derzeit noch nicht bekannt.(JB)

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 27. Februar 2026

Messerangriff im Duisburger Rotlichtviertel - Streit vor Bordell eskaliert - Täter geflüchtet

Am Donnerstagabend (26.02.) wurden Rettungsdienst und Polizei zu einem schweren Messerangriff auf die Vulkanstraße im Duisburger Rotlichtviertel alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen gerieten zwei Männer vor einem Bordell auf der Vulkanstraße in einen Streit.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll einer der Beteiligten ein Messer gezogen und mehrfach auf sein Gegenüber eingestochen haben. Das Opfer erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich von Bauch und Rücken.

Zeugen hatten die Polizei über Notruf informiert und von einer Messerstecherei berichtet. Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten Mann noch am Tatort und brachten ihn anschließend unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus. Dort wurde er umgehend notoperiert. Nach Angaben der Ermittler besteht akute Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter flüchtete unmittelbar nach der Tat mit einem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und löste einen größeren Einsatz aus. Die Vulkanstraße wurde für die Dauer der Spurensicherung und Ermittlungen vollständig gesperrt.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Vor Ort wurden mehrere Zeugen befragt sowie vorhandene Videokameras im Umfeld ausgewertet. Nach aktuellem Stand wird die Tat als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Weitere Details zu Tatmotiv und Hintergründen sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 25. Februar 2026

Schrecklicher Fund in Duisburg: Tote junge Frau in Waldgebiet entdeckt - Opfer lag am Rand eines Trampelpfads

Ein tragischer Fund hat am Dienstagnachmittag (24.02.) für einen Einsatz der Polizei gesorgt. In einem kleinen Waldgebiet im Stadtteil Meiderich/Beeck entdeckten Arbeiter am Rand eines Trampelpfads die Leiche einer jungen Frau. Nach ersten Erkenntnissen lag das Opfer dort bereits seit mehreren Tagen.

Die Polizei geht derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen übernommen. Ob die Frau bereits tot an dem abgelegenen Ort abgelegt wurde oder ob sich die Tat dort ereignete, ist aktuell noch unklar. Noch in der Nacht wurde der Leichnam obduziert.

Die Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob und auf welche Weise die junge Frau getötet wurde. Nach ersten Angaben besteht zudem die Möglichkeit, dass es sich bei der Toten um eine Frau handelt, die bereits seit mehreren Wochen als vermisst galt.

Eine offizielle Identifizierung steht jedoch noch aus. Wie die Polizei mitteilte, wird seit dem 23. Januar 2026 eine 23-jährige Frau vermisst. Die offizielle Vermisstenanzeige wurde am Abend des 27. Januar 2026 von ihrem 20-jährigen Bruder erstattet. Er hatte angegeben, seit dem 23. Januar keinen Kontakt mehr zu seiner Schwester zu haben.

Zudem sei sie nicht nach Hause zurückgekehrt und telefonisch nicht erreichbar gewesen. Ob es sich bei der nun gefundenen Toten um die vermisste junge Frau handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Eine eindeutige Identifizierung steht noch aus. Bis in die späten Abendstunden sicherten Ermittler zahlreiche Spuren in dem Waldgebiet nahe einem Bahndamm im Norden von Duisburg. Dabei kamen unter anderem Spezialisten der Kriminaltechnik zum Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

(Fotos: Vincent Kempf / nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 22. Februar 2026

Tödliche Schüsse in Wohngebiet: Polizei ermittelt in Dortmund - Großaufgebot der Polizei im Einsatz - Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

In einem Wohngebiet im Stadtteil Wambel ist es am Samstagabend (21.02.) zu einem tödlichen Gewaltverbrechen gekommen. Gegen 19.57 Uhr gingen bei der Leitstelle der Polizei mehrere Notrufe ein. Anwohner meldeten Schussgeräusche.

Die Polizei bestätigte zunächst lediglich, dass es sich um ein Kapitalverbrechen handelt. Später teilte ein Sprecher mit, dass ein Mann einen anderen Mann tödlich verletzt habe. Trotz Reanimationsversuchen durch Ersthelfer erlag das Opfer noch am Tatort seinen Verletzungen.

Nach dem Notruf rückten zahlreiche Streifenwagen in das östlich der Innenstadt von Dortmund gelegene Wohngebiet aus. Die Einsatzkräfte nahmen eine Person vorläufig fest. Ob es sich dabei um den mutmaßlichen Täter handelt, ist bislang unklar.

Auch zur möglichen Sicherstellung einer Schusswaffe äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Ein Großaufgebot von Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Beamte befragten Zeugen am Tatort. Die Ermittlungen hat eine Mordkommission übernommen. Weitere Details zu den Hintergründen der Tat nannte die Polizei am Abend noch nicht.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 19. Februar 2026

Schüsse bei Einsatz in Duisburg: SEK sichert bewaffneten Tatverdächtigen

Am Donnerstagmorgen (19.02.) kam es gegen kurz nach acht Uhr auf der Heiligenbaumstraße im Duisburger Stadtteil Wanheim-Angerhausen zu einem größeren Polizeieinsatz.

Nach ersten Informationen soll ein Mann in einem Mehrfamilienhaus mutmaßlich mit einem Messer bewaffnet gesichtet worden sein. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei Duisburg aus. Auch die Feuerwehr Duisburg war vor Ort. Zusätzlich wurden Spezialeinsatzkräfte, unterstützt von einem Diensthund, eingesetzt.

Im weiteren Verlauf gelang es den Spezialeinheiten, den mutmaßlichen Tatverdächtigen zu sichern. Beim Zugriff fielen Schüsse. Der Mann wurde dabei verletzt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er weiter medizinisch behandelt wird. Bei der verletzten Person handelt es sich nach aktuellem Stand um den mutmaßlichen Tatverdächtigen.

Zu den Hintergründen des Einsatzes sowie zu der Frage, ob sich weitere Personen in dem Gebäude befanden, macht die Polizei derzeit noch keine Angaben. Diese Punkte sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Heiligenbaumstraße war während des Einsatzes zeitweise gesperrt. Für Anwohnerinnen und Anwohner kam es zu Verkehrsbehinderungen.

(Fotos: Vincent Kempf / nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 15. Februar 2026

Brutale Attacke auf Karnevalsparty in Leverkusen: 15-Jähriger lebensgefährlich verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

Bei einer Karnevalsparty in Leverkusen ist es am Samstagabend zu einer schweren Gewalttat gekommen. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde bei einer Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden.

Nach ersten Erkenntnissen gerieten mehrere Feiernde während der Veranstaltung in einen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein Beteiligter plötzlich ein Messer gezogen und auf den 15-Jährigen eingestochen haben. Der Jugendliche erlitt dabei eine schwere Stichverletzung am Oberschenkel. Durch den Angriff wurde eine Arterie getroffen, wodurch der Verletzte innerhalb kurzer Zeit sehr viel Blut verlor.

Rettungskräfte leisteten noch vor Ort Erste Hilfe und brachten den Jugendlichen umgehend in ein Krankenhaus. Dort wurde er in einer Notoperation behandelt. Der 15-Jährige ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter konnte noch in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Weitere Angaben zu seiner Identität oder seinem Alter machte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Freitag, 13. Februar 2026

Verfolgungsfahrt in Düsseldorf: Jugendliche verursachen schweren Verkehrsunfall mit Mietwagen - Fahrer (14) und Beifahrer (15) schwer verletzt - Fluchtwagen prallt gegen Baum und gerät in Brand

Die Flucht vor einer Polizeikontrolle endete Donnerstagnacht (12.02.) in Hassels vor einem Baum. Der 14-jährige Fahrzeugführer des Autos einer Carsharingfirma und sein 15-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Der VW des Sharingunternehmens war einem Einsatzteam der Polizeiwache Wersten aufgefallen und sollte kontrolliert werden. Der zunächst unbekannte Fahrzeugführer des VW wollte sich offenkundig nicht kontrollieren lassen und flüchtete mit erhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei durch das Düsseldorfer Stadtgebiet.

Auf der Potsdamer Straße beschädigte der flüchtende VW mehrere Außenspiegel geparkter Fahrzeuge. Auf der Straße In der Steele verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über den VW, wodurch dieser von der Fahrbahn abkam, im Anschluss mit einem Baum kollidierte und auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Hierbei geriet der Mietwagen in Brand.

Dabei kollidierte der nachfolgende Streifwagen unmittelbar mit dem Unfallwagen und schob diesen in einen geparkten PKW. Der schwelende Brand konnte mittels Feuerlöscher durch die eingesetzten Polizeivollzugsbeamten gelöscht und die 14 und 15 Jahre alten Fahrzeuginsassen, beide aus Hassels, gerettet werden.

Der 14-jährige Fahrzeugführer und sein 15-jähriger deutscher Beifahrer wurden verletzt und mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden eingesetzten Polizeivollzugsbeamten blieben unverletzt. Der 14-jährige Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Jugendliche war in der Vergangenheit bereits durch einen gleich gelagerten Sachverhalt polizeilich in Erscheinung getreten.

Der 14-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens rechnen. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Foto: Patrick Schüller/ nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 11. Februar 2026

Leichlingen: Pkw kollidiert auf Bahnübergang mit Güterzug - Autofahrer leicht verletzt - Schranken- und Lichtanlage wegen Bauarbeiten außer Betrieb - Hohen Sachschaden

Gestern Abend (10.02.), gegen kurz vor 21:00 Uhr, ist es am Bahnübergang des Leichlinger Bahnhofs zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Güterzug gekommen. Es entstand hoher Sachschaden und der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Aufgrund von Bauarbeiten ist die vorhandene Schranken- sowie die Lichtzeichenanlage am Bahnhof aktuell außer Betrieb. Stattdessen befanden sich zwei Mitarbeiter eines Unternehmens vor Ort, die den Bahnübergang immer dann für Fußgänger und Fahrzeuge sperren sollen, wenn ein Zug in den Bahnhof einfährt oder diesen verlässt.

Der Fahrer eines Pkw der Marke VW, ein 23-jähriger Leichlinger, fuhr nach aktuellem Erkenntnisstand aus Richtung Bahnhofstraße kommend in Richtung Hochstraße. Bei Überquerung des Bahnübergangs kam es zum Zusammenstoß mit einem Güterzug, der den Pkw des Leichlingers erfasste. Der 42-jährige Lokführer aus Oberhausen war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Lokomotive und 13 Wagons unterwegs in Fahrtrichtung Köln.

Der Pkw-Fahrer wurde bei der Kollision glücklicherweise nur leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Lokführer blieb unverletzt.

Der Sachschaden wird insgesamt auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich geschätzt.

Warum der Bahnübergang zum Zeitpunkt der Überquerung nicht abgesperrt war, ist nun unter anderem Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrskommissariats.

(Quelle: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis, Fotos: Patrick Schüller/ nrw-aktuell.tv)