Sonntag, 15. Februar 2026

Brutale Attacke auf Karnevalsparty in Leverkusen: 15-Jähriger lebensgefährlich verletzt - Tatverdächtiger festgenommen

Bei einer Karnevalsparty in Leverkusen ist es am Samstagabend zu einer schweren Gewalttat gekommen. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde bei einer Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden.

Nach ersten Erkenntnissen gerieten mehrere Feiernde während der Veranstaltung in einen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein Beteiligter plötzlich ein Messer gezogen und auf den 15-Jährigen eingestochen haben. Der Jugendliche erlitt dabei eine schwere Stichverletzung am Oberschenkel. Durch den Angriff wurde eine Arterie getroffen, wodurch der Verletzte innerhalb kurzer Zeit sehr viel Blut verlor.

Rettungskräfte leisteten noch vor Ort Erste Hilfe und brachten den Jugendlichen umgehend in ein Krankenhaus. Dort wurde er in einer Notoperation behandelt. Der 15-Jährige ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter konnte noch in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Weitere Angaben zu seiner Identität oder seinem Alter machte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Freitag, 13. Februar 2026

Verfolgungsfahrt in Düsseldorf: Jugendliche verursachen schweren Verkehrsunfall mit Mietwagen - Fahrer (14) und Beifahrer (15) schwer verletzt - Fluchtwagen prallt gegen Baum und gerät in Brand

Die Flucht vor einer Polizeikontrolle endete Donnerstagnacht (12.02.) in Hassels vor einem Baum. Der 14-jährige Fahrzeugführer des Autos einer Carsharingfirma und sein 15-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Der VW des Sharingunternehmens war einem Einsatzteam der Polizeiwache Wersten aufgefallen und sollte kontrolliert werden. Der zunächst unbekannte Fahrzeugführer des VW wollte sich offenkundig nicht kontrollieren lassen und flüchtete mit erhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei durch das Düsseldorfer Stadtgebiet.

Auf der Potsdamer Straße beschädigte der flüchtende VW mehrere Außenspiegel geparkter Fahrzeuge. Auf der Straße In der Steele verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über den VW, wodurch dieser von der Fahrbahn abkam, im Anschluss mit einem Baum kollidierte und auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Hierbei geriet der Mietwagen in Brand.

Dabei kollidierte der nachfolgende Streifwagen unmittelbar mit dem Unfallwagen und schob diesen in einen geparkten PKW. Der schwelende Brand konnte mittels Feuerlöscher durch die eingesetzten Polizeivollzugsbeamten gelöscht und die 14 und 15 Jahre alten Fahrzeuginsassen, beide aus Hassels, gerettet werden.

Der 14-jährige Fahrzeugführer und sein 15-jähriger deutscher Beifahrer wurden verletzt und mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden eingesetzten Polizeivollzugsbeamten blieben unverletzt. Der 14-jährige Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Jugendliche war in der Vergangenheit bereits durch einen gleich gelagerten Sachverhalt polizeilich in Erscheinung getreten.

Der 14-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens rechnen. Die Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Foto: Patrick Schüller/ nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 11. Februar 2026

Leichlingen: Pkw kollidiert auf Bahnübergang mit Güterzug - Autofahrer leicht verletzt - Schranken- und Lichtanlage wegen Bauarbeiten außer Betrieb - Hohen Sachschaden

Gestern Abend (10.02.), gegen kurz vor 21:00 Uhr, ist es am Bahnübergang des Leichlinger Bahnhofs zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Güterzug gekommen. Es entstand hoher Sachschaden und der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Aufgrund von Bauarbeiten ist die vorhandene Schranken- sowie die Lichtzeichenanlage am Bahnhof aktuell außer Betrieb. Stattdessen befanden sich zwei Mitarbeiter eines Unternehmens vor Ort, die den Bahnübergang immer dann für Fußgänger und Fahrzeuge sperren sollen, wenn ein Zug in den Bahnhof einfährt oder diesen verlässt.

Der Fahrer eines Pkw der Marke VW, ein 23-jähriger Leichlinger, fuhr nach aktuellem Erkenntnisstand aus Richtung Bahnhofstraße kommend in Richtung Hochstraße. Bei Überquerung des Bahnübergangs kam es zum Zusammenstoß mit einem Güterzug, der den Pkw des Leichlingers erfasste. Der 42-jährige Lokführer aus Oberhausen war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Lokomotive und 13 Wagons unterwegs in Fahrtrichtung Köln.

Der Pkw-Fahrer wurde bei der Kollision glücklicherweise nur leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Lokführer blieb unverletzt.

Der Sachschaden wird insgesamt auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich geschätzt.

Warum der Bahnübergang zum Zeitpunkt der Überquerung nicht abgesperrt war, ist nun unter anderem Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrskommissariats.

(Quelle: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis, Fotos: Patrick Schüller/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 10. Februar 2026

Versuchtes Tötungsdelikt in Recklinghausen - 50-Jähriger nach Messerattacke lebensgefährlich verletzt - 28-Jähriger soll zuvor seine ehemalige Lebensgefährtin und das vier Monate alte Kind verletzt haben - Tatverdächtiger flüchtig

Am Montagabend (09.02.) wurde ein Mann mutmaßlich durch einen 28-jährigen Recklinghäuser schwer verletzt - der Tatverdächtige flüchtete. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 17:30 Uhr in einer Wohnung an der Bochumer Straße zu einem Streit zwischen dem 28-Jährigen und seiner ehemaligen Lebensgefährtin (24-Jährige aus Recklinghausen). Im Verlauf des Streits soll der Recklinghäuser die 24-Jährige geschlagen und auch das gemeinsame Kind (vier Monate alt) verletzt haben.

Ein 50-Jähriger aus Recklinghausen, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, geriet in die Auseinandersetzung. Kurze Zeit später verlagerte sich der Streit auf den Gehweg vor dem Mehrfamilienhaus. Dabei soll der 28-Jährige dem 50-Jährigen zwei Stichverletzungen zugefügt haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mit einem schwarzen Audi A6. Die Polizei leitete eine umfangreiche Fahndung ein. Bisher konnte der Tatverdächtige nicht angetroffen werden.

Ein Rettungswagen brachte den 50-Jährigen in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine andere Klinik geflogen. Eine Lebensgefahr konnte gestern Abend nicht ausgeschlossen werden. Auch der Säugling und die 24-Jährige wurden in ein Krankenhaus gefahren. Bei beiden besteht keine Lebensgefahr.

Für die andauernden Ermittlungen wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, die Polizei unter der 0800 2361 111 anzurufen.

(Quelle: Polizei Recklinghausen, Fotos: Michael Weber/ nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 8. Februar 2026

Versuchtes Tötungsdelikt in Brüggen‑Bracht: Mann mit Auto ausgebremst und lebensgefährlich niedergestochen - 55‑Jähriger nach Beziehungstat festgenommen

In Brüggen‑Bracht (Kreis Viersen) kam es am Samstag (07.02.) um kurz vor 20:00 Uhr zu einem versuchten Tötungsdelikt auf der B221 in Höhe Stiegstraße. Ein Opel soll von einem Toyota ausgebremst worden sein; anschließend stieg der 55‑jährige Fahrer des Toyota aus und attackierte die Insassen des Opel mit einem Messer.

Ein 32‑jähriger Mann wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Mönchengladbacher Krankenhaus gebracht; sein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Viersener Krankenhaus eingeliefert. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst mit dem Toyota; bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs in Bracht saß sein minderjähriger Sohn mit im Wagen. Das Fluchtfahrzeug wurde sichergestellt.

Bei dem Tatverdächtigen wurden kriminaltechnische Maßnahmen durchgeführt; der Festgenommene trug einen weißen Schutzanzug, seine Hände waren zum Schutz vor Spurenverlust in Tüten verpackt.

Nach derzeitigem Stand handelt es sich um eine Beziehungstat: Das schwerverletzte Opfer ist der neue Lebenspartner der Ex‑Frau des 55‑Jährigen. Der 32‑Jährige befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr.

Die Polizei Mönchengladbach richtete eine Mordkommission ein; die Staatsanwaltschaft Krefeld erwirkte gegen den 55‑Jährigen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

(Quelle: Polizei Mönchengladbach, Fotos: nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 5. Februar 2026

17-Jährige aus Castrop-Rauxel wegen Mordverdachts gesucht – Haftbefehl nach tödlicher Messerattacke erlassen

Am 14.01.2026 verstarb ein 17-jähriger Geschädigter aus Castrop-Rauxel gegen 18:20 Uhr an der Wartburgstraße aufgrund einer Stichverletzung im Halsbereich.

Im Nachgang wurde eine 17-jährige Beschuldigte aus Castrop-Rauxel an ihrer Wohnanschrift festgenommen. Diese wurde am Folgetag nach ihrer Vernehmung aus dem Polizeigewahrsam entlassen, weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie sich in Notwehr gegen einen sexuellen Übergriff des 17-Jährigen verteidigt hatte.

Aufgrund der weiteren durchgeführten Ermittlungen, insbesondere der umfangreichen Auswertung des Handys der 17-Jährigen, ergaben sich konkrete Hinweise darauf, dass die Beschuldigte den Verstorbenen geplant, ohne rechtfertigenden Grund und heimtückisch mit einem Messer getötet hat.

Bereits am 23.01.2026 erließ das Amtsgericht Dortmund auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund einen Haftbefehl gegen die Tatverdächtige wegen des dringenden Verdachts des Mordes. Seitdem wird nach der Beschuldigten gefahndet, bislang ohne Erfolg.

Bei der Beschuldigten handelt es sich um Angela R. Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort der Beschuldigten nimmt die Polizei Recklinghausen unter der Telefonnummer 0800 2361550 entgegen.

(Quelle/Foto: Polizei Recklinghausen)

Sonntag, 1. Februar 2026

Tragödie auf der A61: Zwei Erwachsene und ein Kind sterben - Seelsorgerin der Feuerwehr betreut Zeugen und Ersthelfer - A61 bleibt gesperrt

Auf der Bundesautobahn 61 hat sich am Sonntagabend (1.02.) ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen drei Menschen ums Leben, darunter auch ein Kind. Der Unfall geschah zwischen den Anschlussstellen Bergheim-Süd und Bergheim in Fahrtrichtung Venlo.

Nach Angaben der Einsatzkräfte waren zwei Fahrzeuge beteiligt. Ein Pkw mit Kennzeichen aus dem Rhein-Erft-Kreis (BM) geriet aus bislang ungeklärter Ursache gegen die Mittelleitplanke und blieb anschließend auf der Fahrbahn stehen. Ein nachfolgender Kleinbus mit niederländischem Kennzeichen konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit dem liegengebliebenen Fahrzeug.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei Insassen des Pkw im Fahrzeug eingeklemmt. Für sie kam jede Hilfe zu spät; sie verstarben noch an der Unfallstelle. Ein Kind wurde aus dem Wagen geschleudert und erlag ebenfalls seinen schweren Verletzungen. Die beiden Insassen des Kleinbusses wurden schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Zur Versorgung der Verletzten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Autobahn musste in dem betroffenen Abschnitt für längere Zeit gesperrt werden.

Da Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme andauerten, leitete die Polizei die im Stau stehenden Fahrzeuge teilweise um und ließ sie wenden. Ein spezialisiertes Verkehrsunfall-Aufnahmeteam sicherte die Spuren vor Ort. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

(Foto: Jan Ohmen / nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 29. Januar 2026

Jugendlicher (14) tot an Waldsee in Dormagen gefunden - Spaziergänger finden Leiche - Mordkommission eingesetzt - Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen - Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochnachmittag (28.01.) haben Spaziergänger gegen 17:00 Uhr im Bereich eines Sees an der Salm-Reifferscheidt-Allee einen leblosen Körper gefunden. Ein Notarzt konnte vor Ort nur den Tod des 14-jährigen Dormageners feststellen.

Der Jugendliche wies Verletzungen auf, sodass ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte. Eine Mordkommission unter Leitung des PP Düsseldorf hat noch vor Ort die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ein möglicher Tathergang und die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen.

Daher ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und fragt:

  • Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann Hinweise zu einer möglichen Tat oder Täter geben?

Diese Hinweise nimmt die Polizei an jeder Polizeidienstelle, telefonisch unter der 02131 3000 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, Foto: Vincent Kempf/ nrw-aktuell.tv)