Freitag, 5. Juni 2026

Essen: Pkw rast in Wohnhaus - Fahrer unter Alkoholverdacht - Führerschein und Auto sichergestellt

Ein spektakulärer Verkehrsunfall hat am späten Donnerstagabend (04.06.) für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Essen-Leithe gesorgt. Gegen 21.44 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Rodenseelstraße alarmiert, nachdem ein Pkw in ein Wohnhaus gefahren war.

Nach ersten Erkenntnissen war ein mit zwei Personen besetzter Opel Corsa auf der Rodenseelstraße in Fahrtrichtung Kray unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Bordstein, riss eine Fußgängerabsperrung um und durchquerte anschließend ein Gestrüpp.

Die Fahrt endete erst, als der Opel mit hoher Wucht eine Mauer eines Wohnhauses durchbrach und in der Küche des Gebäudes zum Stillstand kam. Nach ersten Erkenntnissen war das Fahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Durch den heftigen Aufprall wurde die Wohnung vollständig verwüstet. Großes Glück hatten die Bewohner des Hauses. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich niemand in der Küche. Rettungskräfte versorgten die beiden Insassen des Fahrzeugs. Der 19-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Auch der Beifahrer wurde untersucht. Da bei dem Fahrer der Verdacht besteht, unter Alkoholeinfluss gestanden zu haben, wurde ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Zusätzliche Hinweise auf möglichen Alkoholkonsum ergaben sich auch am Unfallort. Nach Informationen vor Ort wurden im und am Unfallfahrzeug mehrere Bierflaschen gefunden, teilweise sogar noch mit Inhalt. Ob diese mit dem Unfallgeschehen beziehungsweise einem möglichen Alkoholkonsum des Fahrers in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Der Führerschein des 19-Jährigen wurde sichergestellt. Auch das Unfallfahrzeug beschlagnahmte die Polizei für weitere Ermittlungen. Durch die Kollision löste zudem automatisch das E-Call-Notrufsystem des Opel aus. Sämtliche Airbags hatten ausgelöst. Sowohl das Fahrzeug als auch Teile des Wohnhauses wurden bei dem Unfall massiv beschädigt.

Der Opel erlitt einen Totalschaden. Nach ersten Einschätzungen wurde die Statik des Gebäudes jedoch nicht beeinträchtigt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Bei den Anwohnern sitzt der Schock tief. Mehrere Bewohner berichteten, dass es an dieser Stelle bereits wiederholt zu Unfällen gekommen sei. Nach Angaben von Anwohnern handelt es sich bereits um den fünften Unfall in diesem Bereich. Sie hätten die Stadt Essen mehrfach auf die Gefahrenstelle hingewiesen und um zusätzliche Sicherungsmaßnahmen gebeten, um zu verhindern, dass Fahrzeuge von der Fahrbahn abkommen und in das Wohnhaus fahren. Bislang seien entsprechende Schutzvorrichtungen jedoch nicht umgesetzt worden.(JB)

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Montag, 1. Juni 2026

Messerattacke: Blutüberströmter Mann nahe Essener Hauptbahnhof gefunden - Mordkommission ermittelt

Zu einer schweren Gewalttat kam es am Sonntagabend (31.05.) in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs. Gegen 20:30 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zur Straße Freiheit alarmiert, nachdem dort eine schwer verletzte Person aufgefunden worden war.

Nach ersten Erkenntnissen saß das Opfer mit mehreren Stichverletzungen blutüberströmt auf einer Bank. Mehrere Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um den Verletzten und leisteten medizinische Hilfe. Sie versorgten die stark blutenden Wunden und versuchten, die Blutungen zu stoppen. Am Auffindeort waren sowohl der Boden als auch das T-Shirt des Opfers erheblich mit Blut verschmiert.

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Da zunächst von einem flüchtigen Täter ausgegangen wurde, leitete die Polizei umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Der Bereich rund um den Fundort wurde weiträumig abgesperrt, um Spuren zu sichern und mögliche Zeugen zu befragen.

Im Verlauf der Ermittlungen konnten die Beamten den mutmaßlichen Tatort lokalisieren. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich das Opfer nach der Attacke aus dem Keller eines Hauses an der Rellinghauser Straße bis zur nahegelegenen Bank an der Freiheit geschleppt haben, wo es schließlich aufgefunden wurde.

Der Verletzte wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung am Tatort in eine Klinik gebracht. Ob Lebensgefahr besteht, war am Abend zunächst unklar. Nach bisherigen Informationen erlitt das Opfer mehrere Stichverletzungen.

Die Kriminalpolizei nahm noch am Abend die Ermittlungen auf und führte Zeugenbefragungen durch. Anschließend übernahm eine Mordkommission der Essener Polizei die weiteren Untersuchungen. Spezialisten der Spurensicherung arbeiteten bis tief in die Nacht am Tatort sowie entlang des mutmaßlichen Fluchtwegs des Opfers, um Beweismittel zu sichern.

Die Hintergründe der brutalen Gewalttat sind derzeit noch unklar. Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder einem Motiv machten die Ermittlungsbehörden zunächst nicht. Die Ermittlungen dauern an.(JB)

(Foto: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Montag, 25. Mai 2026

Tötungsdelikt in Düsseldorf: Mann stirbt nach Stichverletzungen - Zwei Tatverdächtige festgenommen

Die Hintergründe eines vollendeten Tötungsdelikts in Düsseldorf-Friedrichstadt sind derzeit noch Gegenstand intensiver Ermittlungen. Am Sonntagabend wurde ein Mann in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses mit schweren Stichverletzungen aufgefunden.

Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er noch am Tatort. Im Zuge der Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde der Feuerwehr eine durch Stiche schwer verletzte Person an der Adersstraße gemeldet. Erste Ermittlungen deuteten auf eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen hin. Vor dem Gebäude traf die Polizei einen 35-jährigen chinesischen Staatsangehörigen an, der vorläufig festgenommen wurde.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft konnte zudem ein weiterer mutmaßlich Beteiligter identifiziert werden. Der 45-jährige chinesische Staatsangehörige wurde kurze Zeit später im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in Duisburg vorläufig festgenommen. Die beiden Männer sollen einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen 38-jährigen chinesischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz. Die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zum genauen Tatablauf dauern an. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Personen liegen derzeit nicht vor.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Samstag, 23. Mai 2026

Segelflugzeugabsturz auf BAB 45 bei Olpe: Pilot tot, Mitinsasse schwer verletzt - Autobahn zwischen Freudenberg und Olpe Süd voll gesperrt - Ermittlungen zur Ursache laufen

Am heutigen Samstag (23. Mai) stürzte gegen 12:10 Uhr ein Segelflugzeug kurz nach dem Start vom Flugplatz Hünsborn in Höhe des Parkplatzes Löffelberg auf die BAB 45 zwischen der Anschlussstelle Freudenberg und dem Autobahnkreuz Olpe Süd. Die Autobahn ist hier zur Zeit in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde das Segelflugzeug zum Start, wie in solchen Fällen üblich, von einem Motorflugzeug gezogen. Kurz nach der Trennung der beiden Flugzeuge kam es zu dem Absturz. Das schleppende Motorflugzeug blieb dabei unbeschädigt. Das Segelflugzeug war zum Zeitpunkt des Absturzes mit zwei Männern besetzt. Der Pilot (56) konnte nur noch tot geborgen werden. Der zweite Insasse (49) erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit stationär behandelt. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es jedoch zu Sachschaden an mindestens einem PKW. Die Ermittlungen zur genauen Absturzursache laufen bereits und werden durch die Kreispolizeibehörde Olpe und die zuständigen Luftfahrtbehörden geführt.

Es kann derzeit noch nicht abgesehen werden, wann die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben wird. Die Sperrung wird vermutlich noch mehrere Stunden fortdauern. Der Verkehr wird derzeit in beiden Fahrtrichtungen abgeleitet.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 19. Mai 2026

Folgemeldung: Öffentlichkeitsfahndung nach Mutter mit Säugling - Mithilfe aus der Bevölkerung erbeten

UPDATE: Der seit Dienstagnacht (19. Mai) vermisste Säugling und seine Mutter wurden am heutigen Abend in Ungarn angetroffen. Das Baby wird derzeit medizinisch versorgt und ist den Umständen entsprechend wohlauf.

In der Nacht zu Dienstag (19. Mai, 2 Uhr) brachte eine Mutter (31) ihr Baby (6 Monate) vor dem Abschluss einer medizinisch notwendigen Behandlung aus einem Krankenhaus an der Straße an der Abtei und verschwand.

Intensive Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher erfolglos. Da bei dem Säugling Lebensgefahr besteht, bitten die Ermittlungsbehörden die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.

Die Kindsmutter ist 1,70 Meter groß und hat eine kräftige Statur. Sie hat schwarze lange Haare – oft zu einem Dutt gebunden. Sie trägt einen Rock und sieht älter als 31 Jahre aus.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die 31-Jährige, mutmaßlich mit einem VW Sharan mit ausländischem Kennzeichen, mit einer männlichen Person, sowie mehreren Kindern (1 bis 13 Jahre) unterwegs sein könnte.

Sollten Sie die Frau sehen, wählen Sie unmittelbar den Notruf. Weiterführende Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 oder unter dem Notruf der Polizei (110) entgegen.

(Quelle: Polizei Duisburg, Foto: Polizei Duisburg)

Säugling aus Duisburger Klinik mitgenommen - Polizei sucht Mutter auf Hochtouren - Lebensgefahr für Säugling

Großeinsatz der Polizei in der Nacht zum Dienstag (19.05) am Helios Klinikum Duisburg. Gegen 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem eine 31-jährige Mutter ihren sechs Monate alten Sohn offenbar noch vor Abschluss der ärztlichen Behandlung aus der Klinik mitgenommen haben soll.

Nach Angaben der Polizei besteht für den Säugling Lebensgefahr. Sofort wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben zahlreichen Streifenwagen und Kräften der Kriminalpolizei kam auch ein Personenspürhund zum Einsatz.

Die Ermittler nahmen sowohl am Krankenhaus als auch an der Wohnanschrift der Mutter die Ermittlungen auf. Bis in die Morgenstunden hinein sicherten Beamte Spuren und suchten nach Hinweisen auf den Aufenthaltsort von Mutter und Kind.

Die Polizei Duisburg fahndet weiterhin mit Hochdruck nach der 31-Jährigen und dem Säugling. Weitere Details zu den Hintergründen des Vorfalls sind derzeit noch unklar. 

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 18. Mai 2026

Explosion zerstört Imbisswagen in Gocher Innenstadt - Trümmer bis zu 30 Meter durch die Luft geschleudert - Imbisswagen vollständig zerstört - Ursache noch unklar

Anwohner der Voßheider Straße in der Gocher Innenstadt sind heute früh (18.05.) um kurz vor 5 Uhr durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden. In Höhe der Hausnummer 185 war ein dort abgestellter Imbisswagen explodiert, er wurde völlig zerstört. Trümmerteile flogen bis zu 30 Meter durch die Luft und landeten in Vorgärten oder auf der Straße. Teilweise wurden abgestellte Fahrzeuge und angrenzende Häuser beschädigt, zum Beispiel Fenster, Jalousien oder Dachverkleidungen. Menschen kamen zum Glück nicht zu schaden.

Was die Explosion ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und stellten den Brandschutz sicher. Ein Feuer war durch die Explosion nicht ausgebrochen. Mehrere Gasflaschen waren in dem Imbisswagen gelagert, sie blieben jedoch unbeschädigt. Austretendes Gas konnte nicht nachgewiesen werden. Die Höhe des durch die Explosion entstandenen Sachschadens ist unklar.

(Quelle/ Foto: Feuerwehr Goch)

Samstag, 16. Mai 2026

15-Jähriger flüchtet mit Pkw vor Polizeikontrolle durch Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen sollte am 15.05.2026 ein Pkw mit drei Insassen im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten werden. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und setzte seine Fahrt zunächst in gemäßigtem Tempo fort.

Während der Flucht befuhr das Fahrzeug unter anderem den Bulmker Park sowie mehrere Fußwege. Dadurch verloren die Einsatzkräfte zwischenzeitlich den Sichtkontakt. Kurze Zeit später wurde der Pkw schließlich verlassen und ohne Insassen aufgefunden.

Bei der anschließenden Absuche des umliegenden Geländes trafen die Beamten auf den mutmaßlichen Fahrer. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 15-Jährige das Fahrzeug offenbar über eBay erworben und entwendete Kennzeichen angebracht, um damit zu fahren.

Da der Jugendliche zudem angab, Cannabis konsumiert zu haben, wurde eine Blutprobe angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Junge an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

(Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)