Am Montagnachmittag (31.08.) ist es in Hattingen zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen. Gegen 15.30 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zur Breddestraße alarmiert. Auf einem Grundstück fanden die Einsatzkräfte einen schwer verletzten und blutüberströmten Mann vor. Nach ersten Informationen soll der Mann Opfer eines gewaltsamen Angriffs geworden sein.
Dabei soll ersten Erkenntnissen zufolge möglicherweise eine Axt als Tatwaffe eingesetzt worden sein. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen, insbesondere im Bereich des Kopfes, und musste noch am Tatort intensiv durch Rettungskräfte versorgt werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber angefordert.
Der Mann schwebte nach ersten Informationen in akuter Lebensgefahr und wurde mit dem Hubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik geflogen. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab und begann mit der Sicherung von Spuren. Eine Mordkommission der Polizei Hagen übernimmt die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat.
Parallel leitete die Polizei eine Großfahndung nach dem Tatverdächtigen beziehungsweise möglichen weiteren Beteiligten ein. Dafür wurden auch Unterstützungskräfte aus umliegenden Städten nach Hattingen beordert.
Im Zuge der intensiven Ermittlungsarbeit durch die eingesetzte Mordkommission konnte im Verlauf des Einsatzes ein tatverdächtiger Mann ermittelt werden. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass sich dieser in einem Nachbarhaus aufhält. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann bewaffnet ist, wurden Spezialeinsatzkräfte angefordert. Diese konnten Kontakt zu dem Tatverdächtigen herstellen und ihn schließlich widerstandslos vor dem betroffenen Haus festnehmen.
Der verletzte 61-Jährige wird weiterhin in einer Spezialklinik behandelt. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Breddestraße und der unmittelbare Bereich rund um den Tatort bleiben während der umfangreichen Ermittlungs- und Spurensicherungsmaßnahmen abgesperrt. Weitere Einzelheiten zur Tat, zum Tatverdächtigen und zu einem möglichen Motiv sind derzeit noch nicht bekannt.
(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

















