Samstag, 24. Januar 2026

Tödlicher Unfall in Hattingen: Vierjähriger Junge stirbt nach Zusammenstoß mit Transporter

Ein tragischer Unfall hat sich am Freitagnachmittag (23. Januar) in Hattingen ereignet. Auf einem Privatgrundstück wurde ein vierjähriger Junge von einem Kleintransporter erfasst und tödlich verletzt.

Nach Angaben der Polizei rangierte ein 39-jähriger Fahrer gegen 16 Uhr mit seinem Fahrzeug in einer Einfahrt. Zur gleichen Zeit hielt sich das Kind im Einfahrtsbereich auf. Der Mann bemerkte den Jungen offenbar nicht, woraufhin das Kind unter das Fahrzeug geriet und schwer verletzt wurde.

Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber wurden zur Unfallstelle alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, war das Kind nicht eingeklemmt, befand sich jedoch in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Einsatzkräfte leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und brachten den Jungen anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Trotz aller medizinischen Bemühungen erlag der Vierjährige am Abend seinen schweren Verletzungen. Dies bestätigte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 23. Januar 2026

Glatteis auf der A44 im Kreis Paderborn - 18 Unfälle mit drei Toten und mehreren Verletzten - Autobahn bei Lichtenau komplett gesperrt

In den frühen Stunden des Freitags, 23.01.2026, kam es auf der Autobahn 44 in beiden Fahrtrichtungen, zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau, aufgrund von Glätte zu mehreren Verkehrsunfällen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen kamen dabei auch Personen ums Leben.

Gegen 01:30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer der Polizei mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von Straßenglätte auf der A 44. Vor Ort trafen die ersten Streifenwagen und die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf einen Verkehrsunfall mit einem LKW 3,5t und einen mit Papier beladenen Sattelauflieger, welcher in Vollbrand stand. Der Fahrer des LKW 3,5 t konnte aus dem Führerhaus nicht mehr geborgen werden und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Sattelzug-Fahrer wurde zur ärztlichen Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich in beiden Fahrtrichtungen aufgrund der Straßenglätte weitere 17 Unfälle mit Personen- und Sachschaden. Darunter befindet sich mindestens ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei verstorbenen Personen auf der Richtungsfahrbahn Kassel.

Die A 44 ist zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beide Richtungen gesperrt. Derzeit ist der Anhänger der Sattelzugmaschine noch nicht gelöscht. Nach erfolgter Brandlöschung werden Unfallaufnahme-Teams der Polizei Bielefeld und der Polizei Münster mit der Unfallaufnahme und Spurensicherung beginnen.

Die Einsatzmaßnahmen laufen auf Hochtouren, aktuell kann aufgrund der noch ausstehenden Unfallaufnahmen der Unfälle keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Es kann nicht abgesehen werden, wann die Sperrungen aufgehoben werden können.

(Quelle: Polizei Bielefeld, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 22. Januar 2026

Tödliche Schüsse auf offener Straße in Dortmund - 40-Jähriger stirbt im Krankenhaus - Zahlreiche Patronenhülsen gesichert - Täter flüchten mit E-Scooter

In der Nacht zum Donnerstag (22.01.) kam es auf der Münsterstraße zu einem Tötungsdelikt. Gegen Mitternacht meldeten mehrere Zeugen Schüsse. Einsatzkräfte fanden kurz darauf einen leblosen Mann auf der Straße vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 40-jährige Dortmunder in einem Krankenhaus.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hielt sich der 40-Jährige vor einem Kiosk auf Höhe der Hausnummer 166 auf. Dort näherten sich dem Geschädigten zwei unbekannte Täter, von denen einer mehrere Schüsse auf den Dortmunder abgab. Anschließend flüchteten die Täter auf einem E-Scooter vom Tatort.

Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet. Für die Dauer der umfangreichen Spurensicherung wurde der Bereich weiträumig abgesperrt.

(Quelle: Polizei Dortmund, Foto: Justin Brosch/ nrw-aktuell.tv)

Messerangriff auf junge Frau in Duisburg - Blutspur vor Mehrfamilienhaus

In Duisburg wurde am Mittwochnachmittag (21.01.) gegen 14:00 Uhr eine junge Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nach bislang unbestätigten Informationen erlitt die Frau mehrere Stichverletzungen.

Vor einem Mehrfamilienhaus fanden Einsatzkräfte eine größere Blutspur, die sich über mehrere Meter auf dem Gehweg erstreckte. Die Verletzte wurde noch am Abend notoperiert. Zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Am Abend führte die Kriminaltechnische Untersuchung (KTU) Vor-Ort-Einsätze durch und sicherte umfangreiche Spuren im Außenbereich des Hauses sowie in einer Erdgeschosswohnung. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, dass Gebiet rund um den Tatort wurde zeitweise abgesperrt.

Ob bereits ein Tatverdächtiger festgenommen wurde, konnte am Abend noch nicht bestätigt werden. Auch zu den möglichen Hintergründen der Tat äußerten sich die Ermittler bislang nicht. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Ermittlungen übernommen.

(Fotos: Vincent Kempf / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 21. Januar 2026

Düsseldorf: Schüsse in Kiosk - Mann schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht - Täter auf der Flucht - Zeugen gesucht

Am späten Dienstagabend wurde ein 59-jähriger Mann durch mehrere Schüsse in einem Kiosk auf der Stoffeler Straße schwer verletzt. Die Täter flüchteten im Anschluss mit einem Pkw vom Tatort. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gingen zur Tatzeit bei der Leitstelle der Polizei Düsseldorf mehrere Notrufe ein, dass in einem Kiosk an der Stoffeler Straße mehrere Schüsse gefallen seien. Alarmierte Polizisten fanden einen 59-Jährigen in dem Kiosk, der offensichtlich durch mehrere Schüsse schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt worden war.

Die Beamten übernahmen die Erstversorgung bis er anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern verliefen ohne Erfolg. Nach ersten Erkenntnissen flüchteten sie mit einem Pkw in Richtung A 46.

Die Tat wird durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf derzeit als gefährliche Körperverletzung eingestuft, die Ermittlungen zum genauen Hergang und zu möglichen Hintergründen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0211-8700 zu melden.

(Quelle: Polizei Düsseldorf, Fotos: Patrick Schüller / nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 20. Januar 2026

A46 bei Haan: LKW-Brand auf Rastplatz Höfgen - Zugmaschine und Auflieger in Vollbrand - Fahrer unverletzt - Löschwasserversorgung im Pendelverkehr

In der Nacht wurde die Feuerwehr Haan um 2:16 Uhr zu einem gemeldeten LKW-Brand auf dem Rastplatz Höfgen an der A46 in Fahrtrichtung Wuppertal alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bestätigt werden, dass sowohl die Zugmaschine als auch der Auflieger in voller Ausdehnung brannten. Aufgrund der Lage wurde umgehend eine Erhöhung der Alarmstufe veranlasst.

Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit drei C-Rohren. Im weiteren Verlauf war es notwendig, Schaum als Löschmittel einzusetzen, um den Brand effektiver unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders aufwendig. Um eine vollständige Brandbekämpfung zu ermöglichen, wurde über das Technische Hilfswerk ein geeignetes Fahrzeug angefordert, mit dem der LKW entladen werden konnte. Erst dadurch war es möglich, verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.

Der Fahrer des LKW konnte sich glücklicherweise selbstständig aus der Schlafkabine seines Fahrzeugs retten. Er wurde vor Ort medizinisch durch den Rettungsdienst versorgt. Aufgrund der eingeschränkten Löschwasserversorgung auf der Autobahn unterstützten die Feuerwehr Erkrath und die Feuerwehr Hilden jeweils mit einem Fahrzeug zur Aufnahme von Löschwasser. Diese stellten mittels Pendelverkehr die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle sicher.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 33 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Ebenfalls wurde das Umweltamt des Kreises Mettmann zur Einsatzstelle alarmiert. Während des Einsatzes stellte eine Löschgruppe der Feuerwehr Hilden den Grundschutz für das Stadtgebiet Haan auf der Wache sicher.

(Quelle: Feuerwehr Haan, Fotos: Patrick Schüller/ nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 14. Januar 2026

Tödliche Auseinandersetzung in Castrop-Rauxel – Mordkommission ermittelt

In der Nähe eines Waldstücks auf der Wartburgstraße ist es am Mittwochabend (14.01.) zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.

Nach ersten, bislang unbestätigten Informationen soll dabei auch ein Messer eingesetzt worden sein. Eine männliche Person kam bei dem Vorfall ums Leben. Gegen Abend entdeckten Passanten eine leblose Person auf dem Bürgersteig und alarmierten umgehend Polizei und Rettungsdienst. Die Einsatzkräfte versuchten daraufhin, den schwer verletzten Mann über einen längeren Zeitraum zu reanimieren.

Trotz aller Bemühungen verstarb das Opfer noch am Einsatzort. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrte den Bereich rund um den mutmaßlichen Tatort weiträumig ab. Auch der angrenzende Wald wurde von Einsatzkräften mit Spürhunden abgesucht. Parallel dazu sicherten Ermittler zahlreiche Spuren auf dem Bürgersteig und in der Umgebung.

Zum genauen Ablauf der Tat sowie zu den Hintergründen machten die Behörden am Abend noch keine konkreten Angaben. Auch zur Identität des Opfers und zu möglichen Tatverdächtigen äußerte sich die Polizei zunächst nicht.

Die Staatsanwaltschaft wurde in die Ermittlungen eingebunden, zudem wurde eine Mordkommission eingerichtet, die nun die weiteren Untersuchungen führt. Während der polizeilichen Maßnahmen blieb die Wartburgstraße vollständig gesperrt.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Samstag, 3. Januar 2026

Mehrere Verletzte nach mutmaßlicher Drogenintoxikation in Bochum - Eine Person musste reanimiert werden - Zwei in Krankenhäuser transportiert

Zu einem Großeinsatz von Rettungskräften und Polizei kam es am Samstagvormittag (03.01.) in Bochum-Hamme. Gegen kurz nach 13 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Cheruskerstraße gerufen, wo es in einem Mehrfamilienhaus zu einem medizinischen Notfall gekommen war.

Nach ersten Erkenntnissen befanden sich vier Personen in einer Wohnung, die vermutlich eine Drogenintoxikation erlitten hatten. Mehrere der Betroffenen waren zeitweise nicht mehr ansprechbar. Eine männliche Person musste noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes von der Polizei reanimiert werden.

Die alarmierten Rettungskräfte übernahmen umgehend die Reanimationsmaßnahmen. Es gelang ihnen, den Kreislauf des Mannes erfolgreich zu stabilisieren. Er wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person wurde aufgrund ihres kritischen Zustandes ebenfalls in eine Klinik transportiert.

Die zwei übrigen Personen verblieben nach medizinischer Einschätzung in der Wohnung. Die Bochumer Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit mehreren Notärzten, Rettungswagen, Löschfahrzeugen sowie einem Einsatzleitwagen vor Ort im Einsatz.

Die Polizei sperrte den Bereich zeitweise ab und unterstützte die Maßnahmen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache der mutmaßlichen Drogenintoxikation aufgenommen. Weitere Details sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)