Freitag, 24. April 2026

Brutale Attacke am Drive-In in Hagen: Beifahrer beschädigt Glaskasten und versucht Mitarbeiter herauszuziehen - Mitarbeiter verletzt - Unbekannter Mann und Begleiterin fliehen - Polizei bittet um Hinweise

Bei einem Fast-Food-Restaurant in Hagen-Vorhalle löste ein Mann am Donnerstagabend (23.04.2026) einen Polizeieinsatz aus, nachdem er einen Glaskasten zur Essensausgabe beschädigte und einen Mitarbeiter verletzte. Der Mann begab sich als Beifahrer einer Frau um etwa 20 Uhr mit einem grauen Mercedes zu dem Imbiss an der Weststraße. Sie beabsichtigten, am Autoschalter außerhalb des Restaurants durch die Sprechanlage eine Bestellung aufzugeben. Dabei kam es zu kommunikativen Schwierigkeiten, weshalb die Fahrerin den Wagen bis zum Schalter für die Essenausgabe fuhr, wo sich ein 29-jähriger Mitarbeiter befand. Dort stieg der etwa 25 Jahre alte Beifahrer aus und schlug gegen eine Scheibe des dort befindlichen Glaskastens, die infolgedessen zerbrach. Zudem versuchte er, den Mitarbeiter aus dem Ausgabefenster herauszuziehen. Dabei zog sich der 29-Jährige Schnittverletzungen zu. Zudem schlug ihm der unbekannte Täter ins Gesicht, bevor er sich wieder in den Mercedes begab und er gemeinsam mit seiner weiblichen Begleiterin davonfuhr.

Der 29-Jährige trug durch den Angriff leichte Verletzungen davon, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Bei dem Täter handelt es sich um einen etwa 25-jährigen Mann mit einer Größe von etwa 1,85 Meter, dunklen kurzen Haaren und einem kurzen Bart. Er hat eine kräftige Figur sowie ein südeuropäisches Erscheinungsbild.

Die Frau, die als Fahrerin beteiligt war, ist ebenfalls etwa 25 Jahre alt, hat ein südeuropäisches Erscheinungsbild sowie dunkelblonde Haare, die zum Tatzeitpunkt zum Zopf gebunden waren.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und nimmt Hinweise telefonisch unter der Rufnummer 02331 986 2066 entgegen.

(Quelle: Polizei Hagen, Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Dienstag, 21. April 2026

Schwere Messerattacke in Wuppertal: 31-Jährige verletzt - Tatverdächtiger festgenommen - Mordkommission ermittelt

Am Montagnachmittag (20. April 2026) ist es im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg zu einer schweren Gewalttat gekommen. Gegen 15:35 Uhr wurde eine 31-jährige Frau vor einem Wohnhaus an der Straße Mastweg Opfer eines Messerangriffs.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll ein 44-jähriger Mann mehrfach mit einem Messer auf seine getrenntlebende Ehefrau eingestochen haben. Die Frau erlitt dabei schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie zunächst am Tatort, bevor sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang keine weiteren Informationen vor.

Der Tatverdächtige konnte noch am Tatort von Polizeibeamten festgenommen werden. Er ließ sich offenbar widerstandslos festnehmen.

Zur Klärung der Hintergründe der Tat haben Staatsanwaltschaft und Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf das persönliche Umfeld der Beteiligten sowie mögliche Motive.

Dem 44-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden, um zur weiteren Aufklärung des Falls beizutragen.

(Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Sonntag, 19. April 2026

Moers: Großaufgebot der Polizei bei Ausschreitungen vor Sikh-Tempel - Spezialeinsatzkräfte im Einsatz - Mögliche interne Konflikte als Auslöser

In Moers kam es am Sonntag (19.04.) gegen 14:20 Uhr zu einem massiven Polizeieinsatz. In einem indischen Sikh-Tempel gerieten nach ersten Erkenntnissen mehr als 40 Personen in eine gewaltsame Auseinandersetzung, die sich später nach draußen verlagert hatte.

Dabei sollen Pfefferspray, Messer und Schreckschusswaffen zum Einsatz gekommen sein. Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot, trennte die beteiligten Gruppen und setzte eine Hundertschaft ein, die das Gebäude teilweise mit Maschinenpistolen umstellte.

Augenzeugen berichten zudem, dass sich möglicherweise noch ein bewaffneter Mann im Innenraum befinden könnte. Zur Unterstützung wurde ein Spezialeinsatzkommando angefordert, das zum Einsatzort ausrückte. Gleichzeitig kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Gelände, um die Lage zu überwachen.

Der Auslöser der Auseinandersetzung ist bislang unklar; nach ersten Ermittlungen könnte es interne Streitigkeiten innerhalb der Tempelgemeinschaft gegeben haben. Bei den gewaltsamen Zusammenstößen wurden mehrere Personen verletzt; Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten die Verletzten noch am Tatort. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.

Schwer bewaffnete Einheiten sichern das Gelände, während die angeforderten Spezialkräfte das Tempelgebäude durchsuchten. Im Gebäude wurden jedoch keine Personen mehr gefunden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)

Mittwoch, 15. April 2026

Essen: Gelenkbus erfasst Fußgänger - Lebensgefahr - Identität noch unklar

Essen – Am frühen Mittwochmorgen (15. April) ist es in Essen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 03:45 Uhr erfasste ein Gelenkbus der Ruhrbahn auf der Bottroper Straße eine bislang unbekannte Person.

Nach ersten Angaben ereignete sich der Unfall in Fahrtrichtung Innenstadt kurz vor der Kreuzung Sulterkamp, in einem Bereich, der eigentlich für Fußgänger gesperrt ist. Aus bislang ungeklärter Ursache hielt sich dort dennoch eine Person auf, die vom Bus frontal erfasst wurde.

Der Fußgänger erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Identität und Alter der Person sind derzeit noch nicht bekannt. Rettungskräfte versorgten das Opfer vor Ort und brachten es in ein Krankenhaus.

Der Busfahrer stand nach dem Unfall unter Schock und wurde durch einen Notfallseelsorger betreut.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Bottroper Straße in Richtung Innenstadt vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte rund dreieinhalb Stunden und führte insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Erst gegen 07:10 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Auch die Identität der schwer verletzten Person ist weiterhin Gegenstand der laufenden Untersuchungen.(GM)

(Foto: Michael Weber / nrw-aktuell.tv)

Donnerstag, 9. April 2026

Verfolgungsfahrt endet auf der A2 bei Lünen: Fahrer ignoriert Haltezeichen, flüchtet mit über 200 km/h - Ehefrau und drei Kinder an Bord - Auto stürzt 15 Meter eine Böschung hinab - Fahrer schwer verletzt

Am Mittwochabend (08.04.) versuchte ein Autofahrer auf der A 2 bei Lünen, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Mit Frau und Kindern an Bord verunfallte er schließlich im Bereich einer Ausfahrt. Gegen 20:50 Uhr fuhr eine Streifenwagenbesatzung auf der A 2 in Richtung Hannover. Auf Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Mengede fiel den Beamten ein Mercedes auf. Eine Überprüfung in den polizeilichen Informationssystemen ergab, dass der Halter des Fahrzeugs nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Beamten entschlossen sich daher für eine Verkehrskontrolle.

Doch anstatt dem Streifenwagen zu folgen, ignorierte der Fahrer die Anhaltesignale und gab Gas. Dabei beschleunigte er zwischenzeitlich auf über 200 km/h. Mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit versuchte er anschließend, die Autobahn an der Ausfahrt Lünen-Süd zu verlassen.

Doch das Fahrmanöver misslang: Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto und fuhr diagonal durch die Ausfahrt, den Grünstreifen und die angrenzende Auffahrt. Autofahrer, die zu diesem Zeitpunkt auf die A 2 auffahren wollten, mussten bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Schließlich durchbrach der Mercedes die Schutzplanke und rutschte einen etwa 15 Meter tiefen Hang hinunter. Glück im Unglück: Das Auto überschlug sich nicht, sondern kam auf allen vier Rädern zum Stehen.

Die Beamten nahmen den Fahrer, einen 32-jährigen Dortmunder, vorläufig fest. Schnell wurde den Einsatzkräften klar: Der Mann hatte mit seiner rücksichtslosen Fahrweise nicht nur sich und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer, sondern auch seine Familie massiv gefährdet. Denn im Auto saßen neben seiner 34-jährigen Ehefrau auch die drei gemeinsamen Kinder (2, 5, 7).

Nach ersten Ermittlungen bestätigte sich der ursprüngliche Verdacht: Der 32-Jährige besitzt keinen Führerschein. Außerdem ergaben sich Hinweise, dass der Dortmunder unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr. Zudem fanden die Beamten im Kofferraum des Mercedes eine Machete und stellten diese sicher.

Der schwer verletzte Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Seine Frau und die drei Kinder wurden zur Beobachtung ebenfalls durch Rettungskräfte in die Klinik gefahren. Der erheblich beschädigte Mercedes wurde sichergestellt, die Beamten schätzten den Schaden auf etwa 15.000 Euro.

Den 32-Jährigen erwartet nun ein Potpourri an Strafanzeigen, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Dazu kommt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

(Quelle: Polizei Dortmund, Fotos: Michael Weber/ nrw-aktuell.tv)

Montag, 6. April 2026

Brutale Eskalation in Leverkusen: Polizisten bei Massenschlägerei verletzt - Mutmaßlich Großfamilie Goman-Clan soll gefeiert haben - Drei Polizeibeamte verletzt, einer davon schwer

Ein zunächst routinemäßiger Einsatz wegen Ruhestörung hat am späten Sonntagabend (05.04.) in Leverkusen eine gewaltsame Eskalation ausgelöst. Die Polizei war zu einem Lokal auf der Ulandstraße gerufen worden, wo sich eine größere Feiergesellschaft versammelt hatte.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf rund 100 Personen und ermahnten die Feiernden zunächst, die Lautstärke zu reduzieren. Trotz der Aufforderung stellten die Beamten bei einer späteren Kontrolle fest, dass sich an der Situation nichts geändert hatte. Daraufhin sprachen sie eine deutliche Ansage aus, was bei Teilen der Anwesenden auf Widerstand stieß.

Die Situation kippte wenig später. Es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung, die sich rasch zu einer größeren Schlägerei entwickelte. Nach Angaben der Polizei wurden dabei unter anderem Stühle und Gläser als Wurfgeschosse eingesetzt. Insgesamt wurden drei Polizeibeamte verletzt, einer von ihnen schwer. Auch auf Seiten der Feiernden gab es Verletzte, mindestens vier Personen mussten medizinisch versorgt werden.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage wurde ein Großeinsatz ausgelöst. Unterstützungskräfte aus umliegenden Behörden rückten an. Sechs Personen wurden zur Polizeiwache gebracht. Bei etwa 40 weiteren Beteiligten stellten die Einsatzkräfte die Identität fest. Insgesamt waren rund 50 Streifenwagen im Einsatz. Zur Versorgung der Verletzten waren mehrere Rettungswagen sowie Notärzte vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei geht es unter anderem um die genauen Abläufe der Eskalation sowie mögliche strafrechtliche Konsequenzen für die Beteiligten.

(Fotos: Vincent Kempf / nrw-aktuell.tv)

Freitag, 3. April 2026

Großeinsatz in Siegburg: 20-Jähriger zündet Pyrotechnik im ICE- Mehrere Personen leicht verletzt

Am Donnerstag (02. April) entzündete ein 20-jähriger Mann gegen 21:00 Uhr im ICE auf dem Weg von Aachen nach Frankfurt/Main zwei bislang nicht näher bestimmte pyrotechnische Gegenstände. Dadurch wurden mindestens 12 Mitreisende leicht verletzt. Eine Person erlitt vermutlich ein Knalltrauma und musste in ein Bonner Krankenhaus gebracht werden. Nach kurzer Behandlung konnte sie wieder entlassen werden.

Der mutmaßliche Täter, ein deutscher Staatsbürger aus Aachen, wurde von anderen Reisenden in der Zugtoilette eingeschlossen. Beamte der Bundespolizei nahmen den jungen Mann im Bahnhof Siegburg/Bonn fest.

Der Zug, der rund 180 Fahrgäste beförderte, wurde umgehend geräumt. Ein Teil des Bahnhofgeländes wurde vorsorglich gesperrt. Die Passagiere wurden in einer nahegelegenen Turnhalle von der Siegburger Feuerwehr versorgt. Notfallseelsorger standen zur Betreuung bereit. Das Notfallmanagement der Deutschen Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr zur Weiterreise der Fahrgäste ein.

Geschulte Kräfte der Bundespolizei durchsuchten den ICE ohne Feststellungen nach gefährlichen Gegenständen. Der Zug und das betroffene Bahngleis wurden gegen 00:45 Uhr freigegeben, nachdem die Spurensicherung der Polizei den mutmaßlichen Tatort untersucht hatte.

Der 20-Jährige Tatverdächtige befindet sich derzeit im polizeilichen Gewahrsam. Die Ermittlungen zu seiner Motivation und den Hintergründen dauern an. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine Maske, zwei Messer und zwei frei verkäufliche Rauchkörper.

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Aachener wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz.

(Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis Foto: Symbolbild/ nrw-aktuell.tv)

Samstag, 28. März 2026

Familiendrama in Witten: 13‑jähriger Sohn tot, Mutter und Tochter schwer verletzt - Familienvater nach Messerangriff festgenommen

Polizei und Rettungsdienst wurden am Samstagvormittag (28.03.2026) zur Lessingstraße in Witten nach Streitigkeiten im häuslichen Umfeld alarmiert. Nach ersten Informationen soll dort der Familienvater seine Ehefrau und die beiden Kinder (Mädchen, 9; Junge, 13) mit einem Messer schwer verletzt haben.

Die Streitigkeiten verlagerten sich auf die Straße. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb der Junge noch vor Ort. Mutter und Tochter sollen ebenfalls schwer verletzt worden sein; Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden.

Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Die Polizei sperrte den Bereich rund um das Mehrfamilienhaus weiträumig ab. Der tatverdächtige Ehemann wurde im Umfeld von Polizeibeamten festgenommen.

Zahlreiche Personen, die das Geschehen miterlebt hatten, wurden von Notfallseelsorgern im nahegelegenen Saalbau betreut. Auf der Straße sind Kleidungsstücke und eine von der Polizei abgedeckte Blutspur zu sehen.

Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wurde sichergestellt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Hintergründe zur Tat sind derzeit noch unbekannt.

(Fotos: Justin Brosch / nrw-aktuell.tv)